“… und wünsche ich dir, deiner Freundin und deiner Family entspannte und gesegnete Weihnachtstage…”

Das war das Ende der SMS, die ich gestern, auf der Heimfahrt von Erfurt nach Schwartau, an meinen Mitbewohner schickte, woraufhin mich dieser heute Mittag interessiert anrief: Er habe sich gerade an meine SMS erinnert und wolle ‘den Christen in mir’ einmal fragen, was es denn mit dieser Seligpreisung auf sich habe. Ich fragte leicht irritiert, welche Seligpreisung er meine und wurde von einem Funkloch unterbrochen. Einige Minuten später vibrierte folgende SMS in meiner Jacke: “Wohl ein Funkloch [...] meine frage bezog sich darauf, was ein gesegnetes von einem nicht gesegneten Fest unterscheidet”.

Dialektisch scheint “ein verfluchtes Fest” wohl dem gesegneten Fest diametral gegenüberzustehen. Nun fällt es mir schwer über Flüche zu schreiben, da ich damit spontan erstmal irgendwelche okkulten Späße verbinde. Es fällt mir leichter zu formulieren, was ich mit Segen und einem gesegneten Fest assoziiere und was ich jemandem zusprechen möchte, wenn ich ihm ein (von Gott) gesegnetes Weihnachtsfest wünsche:

Ich wünsche ihm Kraft,
ich wünsche ihm Gottes Wohlwollen,
ich wünsche ihm ein inneres Glück,
ich wünsche ihm ein inneres Wachsen,
ich wünsche ihm Gottes Schutz,
ich wünsche ihm Bewahrung,
ich wünsche ihm Gottes gütige Zuwendung, Geborgenheit und Frieden.

Auch Dir wünsche ich frohe und gesegnete Weihnachten!

PS: Und lasst Euch vom “Supersymbolfoto”, das von http://www.flickr.com/photos/gattusoforever/ kommt, nicht irritieren.

Posted in Allgemein at Dezember 23rd, 2008. 5 Comments.