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	<title>Nils Meinzer &#124; CONTEMPORARY CULTURE weblog</title>
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	<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 21:32:47 +0000</pubDate>
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		<title>Internetvideos zum Einschlafen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 21:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kulturelle Artefakte]]></category>

		<category><![CDATA[Internetvideos]]></category>

		<category><![CDATA[Webvideos]]></category>

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		<description><![CDATA[Erzähle deinen Kindern, dass du ihre Süßigkeiten gegessen hast
Schon im letzten Jahr rief US-Fernsehmoderator Jimmy Kimmel an Halloween Eltern dazu auf, ihre Kinder zu filmen, während sie ihnen erzählten, dass sie ihre Süßigkeiten gegessen hätten. Dieses Jahr stößt dieses Experiment nicht nur auf Unverständnis bei den Kleinen.

Winnie Schäfers Vlog
Was macht eigentlich dieser oder jener ehemaliger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erzähle deinen Kindern, dass du ihre Süßigkeiten gegessen hast</strong><br />
Schon im letzten Jahr rief US-Fernsehmoderator Jimmy Kimmel an Halloween Eltern dazu auf, ihre Kinder zu filmen, während sie ihnen erzählten, dass sie ihre Süßigkeiten gegessen hätten. Dieses Jahr stößt dieses Experiment nicht nur auf Unverständnis bei den Kleinen.<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/WOlpdd7y8MI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Winnie Schäfers Vlog</strong><br />
Was macht eigentlich dieser oder jener ehemaliger Fußballer? Diese Frage stellt man sich ja in jedem ordentlichen Kneipengespräch. Winnie Schäfer, ehemaliger KSC-Trainer (danach Nationaltrainer von Kamerun, Surinam, Mali, Vereinigte Arabische Emirate und wahrscheinlich auch von Griechenland) hatte den Plan uns darüber auf dem Laufenden zu halten. Leider hat sein Vlog, den er mit seiner Tochter produziert hat, nur eine Episode. Naja, vielleicht gibt&#8217;s ja bald mehr.<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/S1kfEtkd1oI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Fax-Marketing</strong><br />
Was macht ein Clown im Büro? Noch ein bisschen Bildung vor dem zu Bett gehen: Dieser Marketing-Experte mit dem charmanten Akzent setzt nicht auf Social Media oder solch neumodischen Firlefanz. Nein, er hat eine viel effektivere Methode: Faxen.<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/z-_0JJn4IVw?list=PL1l5dUJvDYyJZQnb2YHTQ1vTGP3pJra6Y&amp;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Dragon Baby</strong><br />
Zum Abschluss nochmal ein virales Highlight. Ich habe gehört, dass ich sogar die Mutter dieses Babys kenne.<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/1oHWvFrpocY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Internetvideos für zwischendurch</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2012 12:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kulturelle Artefakte]]></category>

		<category><![CDATA[Netzperlen]]></category>

		<category><![CDATA[Webvideos]]></category>

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		<description><![CDATA[Internetvideos, die mich letzte Woche zwischendurch beschäftigt haben.
Bronco Bama und Mitt Romney
Wir schreiben Montag, den 5. November 2012. Noch ein Tag bis zur US-Wahl. Die deutschen Medien haben ja bereits ne Menge darüber berichtet und dankbar die hervorragende Pressearbeit der Wahlkampfkampagnen aufgegriffen. Morgen ist es dann vorbei - endlich. Das findet auch Abigael:

Die supertollen Fußballstars [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Internetvideos, die mich letzte Woche zwischendurch beschäftigt haben.</p>
<p><strong>Bronco Bama und Mitt Romney</strong><br />
Wir schreiben Montag, den 5. November 2012. Noch ein Tag bis zur US-Wahl. Die deutschen Medien haben ja bereits ne Menge darüber berichtet und dankbar die hervorragende Pressearbeit der Wahlkampfkampagnen aufgegriffen. Morgen ist es dann vorbei - endlich. Das findet auch Abigael:<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/OjrthOPLAKM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Die supertollen Fußballstars &#8220;in echt&#8221;</strong><br />
Nach <em>Tim und Struppi</em>, <em>Asterix und Obelix</em> und den <em>Marvel</em>-Comics kommen nun auch <em>Captain Tsubasa</em> und seine tollen Fußballstar-Teamkollegen lebendig ins Kino. &#8220;Die tollen Fußballstars&#8221; war eine Zeichentrickserie, die in den 1990ern im deutschen Kinderfernsehen zu sehen war. Den Trailer zum Film gibt es hier:<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Gi0A-fGtio8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Laberscht du?</strong><br />
*Blablabla* Kinder lernen ja von Erwachsenen. Die Unterhaltung dieser redseligen Babys verrät so einiges über Kommunikationsverhalten und Gesprächsthemen ihrer Eltern.<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/_JmA2ClUvUY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Tanzende Babys</strong><br />
Evolution of Dance. Ganz unverdorben durch Rap-Videos und Balletunterricht tanzen diese 11 Monate alten Zwillinge zur Gitarre des Papas.<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/to7uIG8KYhg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Tumblr, das Musical</strong><br />
Eine Mischung aus Disneyfilm und [irgendwasanderem]. Dieser Clip erklärt die Bedeutung von Tumblr oder anderen &#8220;PBS&#8221; (Procrastination-Based-Services) für den Alltag von &#8220;Digital People&#8221;. Im Deutschen sagt man übrigens &#8220;Gif&#8221;, mit &#8220;G&#8221;, nicht dschiff.<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/es4t1WBJKqA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kabel Eins stellt neues Social TV-Format vor</title>
		<link>http://www.contemporaryculture.de/2012/06/19/kabel1-neues-social-tv-format/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 11:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>

		<category><![CDATA[Hugo-Show]]></category>

		<category><![CDATA[Kabel Eins]]></category>

		<category><![CDATA[Social TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Kabel Eins hat ein richtungsweisendes Social TV-Format entwickelt. &#8220;Die Hugo-Show&#8221; heißt die neue TV-Show, die sich primär an eine junge Zielgruppe richtet und im dritten Quartal 2012 auf Sendung gehen soll. Interaktive Elemente stehen dabei im Vordergrund. In einer Art Google-Hangout ohne Bild- und Tonstörungen können die Zuschauer mit der Moderatorin und dem Hauptcharakter der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kabel Eins hat ein richtungsweisendes Social TV-Format entwickelt. &#8220;Die Hugo-Show&#8221; heißt die neue TV-Show, die sich primär an eine junge Zielgruppe richtet und im dritten Quartal 2012 auf Sendung gehen soll. Interaktive Elemente stehen dabei im Vordergrund. In einer Art Google-Hangout ohne Bild- und Tonstörungen können die Zuschauer mit der Moderatorin und dem Hauptcharakter der Sendung, der Computerfigur Hugo, direkt Kontakt aufnehmen. Mittels sogenannter Number-Keys kann darüber hinaus via stationärem Endgerät (sog. Dumbphone) in den Verlauf der Sendung eingegriffen werden. Die unkonventionelle Sendung greift aktuelle Retrotrends auf und kommt im bunten Neunziger-Look daher. Gearbeitet wird mit aktuellsten Greenscreen- und 3D-Grafiktechnologien.</p>
<p>In einer ersten Testphase erwies sich inbesondere das Community-Management als Problem. So ist die Redaktion darauf bedacht Feedback zur Sendung zu berücksichtigen, was nicht immer gelang. Auf einen mittelschweren Thermopaper-Shitstorm des Anonymus-Ablegers &#8220;Anti-Hugo-Fanclub&#8221; reagierte man erst nach einigen Tagen (siehe ab Min. 1:50 im Video unten). </p>
<p>Anregungen können per &#8220;Internet E-Mail&#8221; an hugo@munich.netsurf.de gesendet werden. Erste Sendungsausschnitte gibt es bei YouTube:</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/O9aPPdnawhg?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Facebook Fasten</title>
		<link>http://www.contemporaryculture.de/2011/04/26/facebook-fasten/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 14:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>

		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

		<category><![CDATA[facebookfasten]]></category>

		<category><![CDATA[fasten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe 6 oder 7 Wochen lang auf Facebook verzichtet. Seit dem 16. März. Während dieser Zeit war ich keinmal bei Facebook und das war auch - wie erwartet - gar nicht schlimm. Eigentlich war es völlig egal. Seit gestern wird Facebook wieder unter den &#8220;häufigst besuchten Seiten&#8221; meines Chrome-Browsers angezeigt. Ich weiß gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe 6 oder 7 Wochen lang auf Facebook verzichtet. Seit dem 16. März. Während dieser Zeit war ich keinmal bei Facebook und das war auch - wie erwartet - gar nicht schlimm. Eigentlich war es völlig egal. Seit gestern wird Facebook wieder unter den &#8220;häufigst besuchten Seiten&#8221; meines Chrome-Browsers angezeigt. Ich weiß gar nicht wie sich dieser Wert berechnet und wie weit Facebook in der Zwischenzeit nach hinten gespült wurde. In jedem Fall steht es jetzt wieder an der zweiten Stelle und reiht sich in  die Miniaturansichten der Websites von ZDF, YouTube, GJW, re:publica und Global Media Journal.</p>
<p><strong>Facebook Zwischendurch: Nur einen Klick entfernt</strong></p>
<p><strong></strong>Ich habe in einem Zeitraum auf Facebook verzichtet, in dem sich relativ viele Aufgabenstränge für Uni, Ehrenamt und Job überkreuzten, verhedderten und verknoteten. Ich dachte mir: Irgendwas muss ich (anders) tun, um <em>in time</em> alles tun zu können, was ich tun muss. So schnitt ich aus meinen alltäglichen Computerarbeitssträngen den Facebook-Faden heraus. Ich ließ mein Passwort ändern. Natürlich hätte ich mit der Mail-Passwort-Abfrage ein neues erstellen können, ich tat es aber nicht. Facebook war nicht länger nur einen Klick entfernt, sondern mindestens vier oder sieben Schritte. Sehn-Sucht und Leidensdruck waren nicht groß genug nicht, alsdass ich den Zugang wiederherstellen wollte. Außerdem war der Ausstieg auf Zeit über die Fastenzeit sozial legitimiert. Es zeigt: Man braucht Facebook nicht unbedingt, aber wenn es schnell und einfach aufgerufen werden kann, dann gebraucht man es.</p>
<p><strong>Langwierige Mikro-Interaktion von Leidensgenossen</strong></p>
<p>Zwischen allen möglichen Dingen, die man am Computer tut, wird die Mikro-Facebook-Pause eingeschoben. Wird mal schnell geklickt, geliked und ge<em>irgendwas</em>t. Zwischen E-Mail und Hausarbeit tritt das lesen des &#8220;Was-machst-du-gerade-Streams&#8221;: Links zu irgendwelchen Spiegel-Online-Artikeln, lustige YouTube-Videos, Pressemitteilungen und Marketingposts der Gruppen und Organisationen, die &#8220;gefallen&#8221; können hier bestaunt werden. Daumen können gedrückt und Kommentare im Stil von &#8220;cool&#8221;, &#8220;neid&#8221;, &#8220;wow, klasse&#8221;, &#8220;glückwünsch&#8221; oder &#8220;haha&#8221; verteilt werden. Wenn der Livestream leergelesen ist blieb immernoch die Möglichkeit die eigene Freundeliste durchzugehen und zu schauen, ob sich unbemerkterweise etwas geändert hat oder ob sich ein paar attraktive Freundinnen unter den eigenen Freunden (gn*) verstecken. Natürlich habe ich zumeist vermieden ernsthaft über mein Essen, meine Tagesplanung oder den tollen Ausflug mit meinen coolsten Bekannten (gn*) der Welt zu veröffentlichen. Ein oder zwei möglichst lustige, ironische und höchstens subtil der Selbstdarstellung dienende Postings pro Tag waren aber schon drin. Man hat ja niemanden sonst, mit dem man das teilt, was man den ganzen Tag alleine am Computer audiovisuell verspeist. Kaum ist man - irgendwie - fertig, poppen auch schon wieder rote Zahlen auf, die anzeigen, wie viele Menschen gerade noch vor dem Computer sitzen. Eine Leidensgemeinschaft der Computer-Arbeiter. Ihnen gefällt das! Dass man gerade am Computer sitzt?</p>
<p><strong>Das Facebook-Baby hat hunger</strong></p>
<p>Und selbst wenn man nicht am Computer sitzt und dort proaktiv prokrastiniert, bimmelt das Handy oder blinkt: Das Facebook-Baby schreit und braucht wieder ein bisschen Brustfütterung. Es quängelt: Geh nicht weg, bitte bitte! Während man Tamagotchis (soetwas ähnliches wie Facebook aus den späten Neunziger Jahren) noch ohne soziale Konsequenzen hat sterben lassen können, ist das bei Facebook anders. Wenn ich meinem Freund (gn*) nicht sage, wie toll ich das finde, dass er toll findet, was ich toll finde, dann findet er das gar nicht toll. Dann mag er (gn*) mich vielleicht nicht mehr. Je mehr ich also poste, like, kommentiere, desto größer wird der soziale Druck, wieder zu reagieren. <span>Das selbstverschuldete, sich selbst verstärkende Facebook-Prinzip.</span></p>
<p><strong>Alternative Glieder in den Handlungsketten</strong></p>
<p>Dieses Prinzip fällt weg, wenn man nicht mehr an der Facebook Live-Konversation teilnimmt. Da dieser Livestream innerhalb des geschlossenen Systems Facebook nur über das Passwort zugänglich ist, war ich von der kommunikativen Skulptur aus Schlagzeilen, Bildern und Videos (Farmville-Anfragen und den Glückskeks gibt&#8217;s zum Glück in meinem Strom nicht mehr) ausgeschlossen. In den Atempausen zwischen zwei geschriebenen Sätzen, zwei Telefonaten, zwei Orten oder zwei Gedankenfetzen, die sonst mit Facebook sinn-erfüllt wurden, streunte ich nun auf anderen Seiten mit geringerer Dynamik und niederem Beteiligungszwang herum. Ich las auf vielen Nachrichtenportale, verbrachte meine Leerlaufzeit beim Anschauen von Videos oder der Lektüre von Blogkommentaren. Sicherlich: Alles Ablenkungen, aber keine war in der Lage mich so häufig und so lange an sich zu fesseln wie Facebook.</p>
<p><strong>Facebooks Verlust-Angst</strong></p>
<p>Nach 2 oder 3 Wochen Abwesenheit habe ich eine E-Mail von Facebook bekommen. Ich sei ja bereits seit 2 oder 3 Wochen nicht mehr bei Facebook gewesen, was denn los sei und ob ich nicht Freundin X, Y und Z mal wieder kontaktieren oder meinen Freunden mitteilen wolle, was denn bei mir so los sei.</p>
<p>Nö. Eigentlich nicht. Warum auch? Wozu-hu? Was hat gefehlt? Okay, ich konnte keine politischen Protestaufrufe starten, ich konnte nicht zeigen, welche tollen Sachen man ICH so im Internet finden kann, ich konnte keine witzigen Insiderwortspiele veröffentlichen und auch nicht subtil darauf hinweisen (über Fotos oder so) was ich den lieben langen Tag für tolle Sachen mache. Es war außerdem schwerer möglich die Weisheit der crowd zu nutzen, obwohl ich das einmal wirklich gebraucht hätte. Ich wusste außerdem oft nicht, wie ich Freunde oder Bekannte kontaktieren sollte, weil ich kaum noch Adressbuch führe und in meinem neuen Telefon auch eine Menge von Nummern fehlen. Und: Geburtstage! Geburtstage habe ich mit Sicherheit einige Vergessen. Alles Gute, allen, nachträglich! Da Facebook nicht so richtig Schnittstellen nach außen anbietet, hatte ich keine sinnvolle Kontaktsynchronisation. Das war an einigen Punkten doof, aber so lange man sich noch daran erinnern kann, wen man kontaktieren möchte, bekommt man auch das hin.</p>
<p><strong>Der verlorene Sohn</strong></p>
<p>Gestern abend war es dann so weit. Ich habe mich wieder angemeldet. Facebook hat sich gefreut. Es hat mir eine Mail geschickt und mir gleich einmal mitgeteilt, dass ich mich ja bei Freundin X und Y mal wieder melden könnte. Ob Facebook meinen Beziehungsstatus mit den Seiten verrechnet, die ich häufig besuche, ob es meinen Frauengeschmack kennt? Wahrscheinlich. Und ob ich Fotos gemacht habe, wollte Facebook wissen. Die könne ich ja gleichmal hochladen, damit meine Freunde dann auf gefällt mir klicken und ich dann sage, dass es mir gefällt, dass es meinen Freunden gefällt.</p>
<p>* Anstelle von kompliziert zu lesenden Gender-Silben (z. B. &#8220;X,Y,ZlerInnen&#8221;) oder dem Einsatz von Schrägstrichen (z. B. &#8220;er/sie&#8221;) verwende ich den Verweis &#8220;gn&#8221; als Kürzel für (&#8221;Gender-&#8221; oder &#8220;Geschlechts-Neutral&#8221;).</p>
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		<title>Guttenberg: Nicht kopiert, sondern gekauft</title>
		<link>http://www.contemporaryculture.de/2011/02/28/guttenberg-nicht-kopiert-sondern-gekauft/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 12:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[bildzeitung]]></category>

		<category><![CDATA[guttenberg]]></category>

		<category><![CDATA[plagiat]]></category>

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		<description><![CDATA[Da es gerade Mode ist und ich eigentlich anderes zu tun habe, drei kurze Zeilen zu meiner Einschätzung des Falls Guttenberg (zur Erinnerung: angeblich bzw. augenscheinlich hat er die Herkunft einer großen Menge von Gedanken in seiner Doktorarbeit nicht gekennzeichnet - kann hier nachvollzogen werden).
Nun diskutiert ganz Deutschland darüber, ob Guttenberg abgeschrieben hat oder nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da es gerade Mode ist und ich eigentlich anderes zu tun habe, drei kurze Zeilen zu meiner Einschätzung des Falls Guttenberg (zur Erinnerung: angeblich bzw. augenscheinlich hat er die Herkunft einer großen Menge von Gedanken in seiner Doktorarbeit nicht gekennzeichnet - kann <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki">hier</a> nachvollzogen werden).</p>
<p>Nun diskutiert ganz Deutschland darüber, ob Guttenberg abgeschrieben hat oder nicht. KT selber ist zunächst nur zu einer Äußerung gegenüber ausgewählten Medienvertretern bereit und wird parallel durch einen sichtlich gequälten und mit schlechtem Gewissen ausgestatteten Pressesprecher vertreten, der als Repräsentant der Zigaretten- und Waffenlobby kläglich scheitern würde. Folgt man der Chronologie der Ereignisse (eine sehr nette Quelle bietet das Online-Archiv der Bildzeitung), so kann man Guttis Stolperlauf durch verschiedene Pressetermine gut nachverfolgen: nach und nach - quasi kaskadenartig - ist er gezwungen immer weitere Schuldzugeständnisse zu machen. Während er zunächst noch <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2011/02/16/guttenberg-doktorarbeit/professor-erhebt-plagiats-vorwurf.html">Plagiatsvorwürfe kategorisch zurückweist</a>, bekennt er später einige Unsauberkeiten (sinngemäße Begründung: &#8220;ich war jung, habe sechs Jahre an der Promotion gearbeitet und hatte eine Familie&#8221;) und steht plötzlich <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2011/02/21/guttenberg-will-doktor-titel-dauerhaft-zurueckgeben/paukenschlag-bei-auftritt-vor-parteifreunden-in-hessen.html">zu dem Blödsinn den <em>er</em> geschrieben hat</a>. Den <em>er</em> geschrieben hat? Darauf kommen wir abschließend zurück.</p>
<p>Mittlerweile wird in der Öffentlichkeit nicht mehr der Betrug diskutiert, sondern die Frage &#8220;wer noch zu ihm hält&#8221; und was die anhaltende Begeisterung und Ablehnung für KTs Karriere und den Zustand von Medien, Politik und Demokratie im Allgemeinen bedeutet (vgl. u.a. <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3615">hier </a>und <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/was-zum-teufel-will-das-volk/3879418.html">hier</a>). Außerdem werden Überlegungen angestellt, wie Gutti  mit diesem <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2011/02/27/guttenberg-verteidigungsminister-doktor-affaere/plagiats-vorwuerfe-wissenschaft-und-opposition-unter-druck-schwerste-schlacht.html"><em>Schicksal</em> der öffentlichen Denunzierung fertig wird</a>. Als Randnotiz sei bemerkt, dass es sich ganz hervorragend macht, dass KT Verteidigungsminister ist und die Bildzeitung dadurch noch wortwitziger eine Art Bürgerkrieg um den Feldherrn inszenieren kann. Wie in verschiedenen Bürgerkriegen und Revolutionen der Geschichte, wird Guttenberg <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2011/02/28/soldaten-halten-zu-guttenberg/wissenschaftler-schreiben-protest-brief-an-merkel.html">vom Militär gestützt und von der intellektuellen Elite kritisiert</a>. <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2011/02/20/guttenberg-plagiats-vorwuerfe/fuer-deutsche-ist-er-kein-schwindler.html">Eine Trennung zwischen Akademie und Volk wird konstruiert</a>. Bei Facebook befürwortet eine Vielzahl von Menschen die Beendung des Themas.</p>
<p>Die Frage, die mich vielmehr bewegt und der man auf den Grund gehen sollte ist eine, die das Verhalten verschiedener Akteure (insb. das Verhalten von Guttenberg und Bild) erklären würde und die wahrscheinlich einen radikalen Meinungsumschwung zur Folge hätte: <strong>Hat Guttenberg den Doktortitel gekauft?</strong> Hat er einen Ghostwriter seine Dissertation &#8220;schreiben&#8221; lassen? Ich gebe zu, ich bin nicht der erste, der diesen Verdacht äußert. Trotzdem ein interessanter Gedanke: Während im Volk noch die Meinung herrscht, dass ein Plagiat ja eine Art &#8220;Kavaliersdelikt&#8221; sei (vgl. allgemeine Debatte um &#8220;geistiges Eigentum&#8221;), würde die Aufdeckung eines erkauften Doktortitels wahrscheinlich von einer breiten Bevölkerungsmehrheit als unlauteres Verhalten eingeschätzt. Moralisch wäre es etwas anderes, wenn Gutti nicht (mehr oder weniger) versehentlich &#8220;abgeschrieben&#8221; hat (und dabei selber aktiv war), sondern gar nichts für den Titel getan hat (außer eine Überweisung zu tätigen). Dies könnte auch erklären, warum KT zunächst so unbeholfen auf Kritik reagierte. Unüblich ist der Einkauf einer Dissertation nicht - im Feld der Medizin und bei berufsbegleitenden Dissertationen scheint dies an der Tagesordnung. Die Verdachtsäußerungen, dass Guttenberg die Doktorarbeit von seinen Mitarbeitern, die von Steuergeldern bezahlt werden, (zumindest zu Teilen) hat zusammenkopieren lassen kursieren bereits, sind jedoch nicht sonderlich prominent - mal sehen, ob sie noch weiter verfolgt werden.</p>
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		</item>
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		<title>Scheiße man, die Zeitung stirbt!</title>
		<link>http://www.contemporaryculture.de/2011/02/01/scheisse-man-die-zeitung-stirbt/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 21:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>

		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitungssterben]]></category>

		<category><![CDATA[Zukunft der Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dachte man vor einer Weile noch, dass Zeitungsverleger, Redaktionen und Berufsjournalisten gemerkt hätten, dass die guten alten Zeiten seit ein paar Jahren vorbei sind, wurde diese Einschätzung Ende letzten Jahres wieder einmal enttäuscht. Die Hoffnung, dass Medieninstitutionen nun bereit wären, den Medien- und Gesellschaftswandel konstruktiv mitzugestalten, musste in Folge der Forderung nach einem politisch durchgesetzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dachte man vor einer Weile noch, dass Zeitungsverleger, Redaktionen und Berufsjournalisten gemerkt hätten, dass die guten alten Zeiten seit ein paar Jahren vorbei sind, wurde diese Einschätzung Ende letzten Jahres wieder einmal enttäuscht. Die Hoffnung, dass Medieninstitutionen nun bereit wären, den Medien- und Gesellschaftswandel konstruktiv mitzugestalten, musste in Folge der Forderung nach einem politisch durchgesetzten <em>Leistungsschutzrecht</em> wieder begraben werden.</p>
<p><strong><em>Leistung</em>, <em>Schutz</em>, <em>Recht</em></strong> - klingt doch alles ziemlich positiv. Bei zweimaligem darübernachdenken allerdings auch ziemlich abwegig. Wer definiert hier, <em>wessen</em> Leistung, <em>wie</em> zu schützen ist? &#8220;Journalist&#8221; ist - wenn man das Grundrecht auf Meinungsfreiheit ernst nimmt -  zu Recht kein geschützter Beruf. Eine Überprüfung dessen, was &#8220;journalistischer&#8221; Inhalt ist oder nicht, ist völlig unmöglich. Dazu transzendieren und hybridisieren Genres, Formate, Inhalte und Medien zu sehr. Außerdem wachsen die Mengen an allgemein adressierten Medieninhalten exponentiell. Kontrolle wäre nur möglich, wenn zugangsbeschränkte und zentralisierte &#8220;journalistische&#8221; Plattformen durch irgendeine Instanz (zum Beispiel die Politik) eingeführt werden würden. Hier könnten Inhaltsmengen beschränkt und die Mitglieder einer schreibenden Elite, entsprechend der <em>Leistungsschutzdingens-Idee</em>, entlohnt werden. Man müsste also eine Art &#8220;zweites Internet&#8221; erfinden, für das man Lizenzen erwerben könnte. Dann bräuchte man noch einen juristisch-polizeilichen Überwachungsapparat, der aufpasst, dass das &#8220;unterprivilegierte Internet&#8221; die Inhalte vom &#8220;upperclass Internet&#8221; nicht stiehlt. Das Unterklasse-Internet dürfte nicht einmal - und hier kommen wir zu einer weiteren Forderung des <em>Leistungstralalas</em> - auf das Oberklasse-Internet hinweisen. Zumindest dürfen dabei keine Worte verwendet werden, die auch im Oberklasse-Internet Verwendung finden - es sei denn, man zahlt eine Hinweisgebühr. Das ist ein bisschen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tabu_(Spiel)">Tabu</a>. Das Oberklasse-Internet dürfte natürlich auf das Unterklasse-Internet zeigen und verweisen und ihm seine Texte und Bilder und Videos wegnehmen. Ohne Ende, denn es hat ja Recht. Die Macher vom Oberklasse-Internet dürfen auch durch Straßen laufen und Dinge fotografieren und aus Büchern zitieren und sie müssen den Straßen und den Dingen und den Büchern kein <em>Leistungsschutzrecht</em>-Geld bezahlen. Das ist doch irgendwie &#8230; ungerecht. Irgendwie.</p>
<p><em>Leistungschutzrecht</em> ist quatsch. Klaro, merkt jeder! Aber warum fordert man dann trotzdem erstmal? Weil die Berufspolitiker nicht merken, dass es quatsch ist? Weil die so ein Gesetz einfach bewilligen, solange sie sich vor eine Leinwand mit einer Zeitung in der Hand stellen dürfen und Applaus bekommen. Applaus dafür, dass sie sagen, dass &#8220;die von uns allen geliebte Zeitung nun endlich wieder Leistung bringen kann und Schutz und Recht hat&#8221;? Ja, vielleicht. Ich vermute aber, dass es sich bei der Forderung nach dem <em>Lilaleistungsschutzrecht</em> schlicht und einfach um eine strategische Hinhalte- und Ablenkungstaktik handelt. Perfide und klug! Die Verlage möchten alldiejenigen, die sich für Zeitungen und Journalismus interessieren, mit doofen Themen beschäftigen, bis man selber ein tolles lukratives Zukunftsmodell für das gefunden hat, was bisher Zeitung war. <strong>Man möchte politische Innovationsförderung für alternative journalistische Projekte unterbinden, um selber nicht an Reichweite zu verlieren.</strong> Verständlich, schließlich muss man ja weiterhin die riesigen Redaktionen, Verwaltungsstellen, Druck- und Vertriebsinstanzen finanzieren. Aber auch: hinterhältig. Man wirft mit mystischen Begriffen, wie digitaler &#8220;Kostenloskultur&#8221; um sich und kämpft mit den Hobbybeobachtern und Kleinstunternehmern der Blogosphäre. Und das nur, um zu verhindern, dass irgendjemand den zündenden Gedanken, die großartige Idee hat, wie Journalismus und Inhaltsproduktion gegenwärtig und zukünftig gestaltet und finanziert werden können.</p>
<p>Die Verlagsindustrie entwickelt sich in Deutschland zur Montanindustrie der Jetztzeit und hofft nochmal ein paar Jahre - oder für alle Zeit - ihre Existenz sichern zu können. Für die Weiterentwicklung des Journalismus bedeutet das nichts Gutes. Dabei sind wir uns doch alle einig, dass ein besserer, vielfältigerer, nützlicherer Journalismus für alle, die Gesellschaft und die Demokratie großartig wäre. Und das lieber heute als morgen. <strong>An dieser Weiterentwicklung können alle mitarbeiten und experimentieren: motivierte, ideenreiche und idealistische Bürger und Journalisten ebenso wie die Alten, die Massenmedien und ihre Verlagshäuser. </strong></p>
<p>Die beschriebene Verzögerungstaktik der Verlage ist nicht neu. Bereits mit dem Aufkommen digitaler journalistischer Konkurrenz im Internet verfolgte man eine Strategie der Blockade, die in anderer Form noch bis heute anhält. Fragte man Anfang bis Mitte der 2000er Jahre Chefredakteure von Zeitungen, warum sie ihre Online-Angebote nicht ausbauten und weiterentwickelten, so erhielt man die Antwort, dass man sich nicht die eigenen Printleser wegnehmen wolle. So gehören Zeitungswebsites bis heute zu den unübersichtlichsten Internetangeboten, die es gibt. Eine Überblicksfunktion (im Sinne von &#8220;wissen, was wichtig ist&#8221;) für den Leser können die Online-Varianten der Tagespresse in ihrer jetzigen Gestalt kaum gewinnen. <a href="http://carta.info/36869/verlegerforderung-leistungsschutzrecht-ja-habt-ihr-denn-ueberhaupt-keinen-stolz/">Mario Sixtus&#8217; metaphorischer Vorwurf</a>, Zeitungshäuser würden das Internet ohne Sinn und Verstand mit den Inhalten ihrer Redaktionssysteme vollpumpen, trifft an dieser Stelle völlig zu. Die digitalen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bleiw%C3%BCste">Bleiwüsten</a> dienen bestenfalls als Nachrichtenticker oder Quellen für Zufallsfunde und &#8220;die hübschesten Fußballerfrauen aller Zeiten&#8221;. Bei diesem Anblick fragt man sich, was das Wort journalistische Selektion bedeuten könnte. Nicht ohne Grund floriert das Business der Clipping- und Monitoring-Agenturen, die aus dem Informationswirrwarr, den Zeitungen hinterlassen, echte Übersichten für Unternehmen und politische Entscheider zusammenstellen. Es irritiert nur, dass gerade die <a href="http://global.nytimes.com/">New York Times</a>, deren Auftritt stark an eine dekonstruierte Variation eines strukturierten Informationsangebots erinnert, nun völlig auf &#8220;Online&#8221; setzen will. Entweder gehört dies zur Täuschungstaktik des globalen Verlagskartells oder die Times bietet ihren <em>bezahlenden</em> Abonnenten ordentlich aufbereitete digitale Neuigkeiten an. Wer weiß?</p>
<p>Zu den Klassikern der Blockadestrategie der Zeitungen gehörte und gehört neben dem &#8220;wir machen&#8217;s mal unübersichtlich&#8221; auch das Löschen oder &#8220;gar-nicht-erst-Publizieren&#8221; von Inhalten. Während die Überblicksfunktion über aktuelles Geschehen auf Newswebsites nämlich in der Breite als ausbaufähig zu betrachten ist, könnten Onlinezeitungen durch, bisher nicht gekannte, Archivfunktionen glänzen, und tun dies an einigen Stellen auch. Hier bietet das Internet einen Vorteil zum Print. Doch eben diese Nutzwertsteigerung für den Leser lassen viele, insbesondere die kleineren, lokalen Zeitungen außer Acht. Sie löschen Inhalte einfach nach einer kurzen Weile - warum auch immer. Vielleicht glauben sie ja an die von ihnen selbst erfundene Legende davon, dass Nachrichten, nachdem sie einmal gelesen sind, wertlos werden. Ein öffentliches Archiv kann nicht nur den Nutzwert, sondern auch den Markenwert einer Tageszeitung steigern: Nutzer werden über Suchmaschinen und Hyperlinks noch nach langer Zeit auf die Inhalte von Zeitungen aufmerksam, während die Archive im klassischen Printjournalismus nur schwer zugänglich sind. Neben dem Löschen gibt es noch eine zweite Strategie, die ein öffentliches Archiv, eine Bereicherung des kollektiven Gedächtnisses, verhindert: das Verstecken von Inhalten. Dieses Spiel wird von Zeitungen auf verschiedene Weisen gespielt. Zunächst unternahmen einige Zeitungen den Versuch, alle ihre Inhalte in kostenpflichtigen Premiumbereichen zu verstecken. Damit scheiterten sie jedoch, denn dem Leser standen einfach zu viele alternative Zugangsmöglichkeiten zu Informationen zur Verfügung. In der Folge, und bis heute, depublizieren viele Zeitungen ihre Inhalte nach dem Ablauf einer bestimmten Zeit oder machen bestimmte Segmente ihrer Zeitungen von vorneherein nur gegen Bezahlung verfügbar (insbesondere lokale Informationen, aufgrund von Monopolstellungen). Dabei ist das Verhältnis von Preis und Leistung in vielen Fällen nicht mehr als ein schlechter Witz. <em>Einen</em> Euro oder mehr soll da für einen Artikel bezahlt werden. Ist klar! Während ich für eine ganze Zeitung mit wasweißichwievielen Artikeln <em>Eins-sechzig</em> bezahle, kostet ein einzelner Artikel im Internet <em>einen</em> Euro!? <strong>Hey Zeitungen, macht mir ein gutes Angebot!</strong> Ein Abo, eine Flatrate, irgendwas!</p>
<p>Alles schlecht! Und was nun? <strong>Zum Glück schreitet die Zeit voran und zum Glück gibt es <a href="http://www.google.de/intl/de/corporate/">Firmen</a>, denen es völlig egal ist, welchen Aufrur Zeitungen so erzeugen.</strong> Firmen, die den <a href="http://iterat.ive.ly/wp-content/uploads/2010/09/strategic-plan-b-400.jpg">strategischen Plan verfolgen, Dinge zu tun</a>. Veränderung vollziehen und dabei - im Gegensatz zum zu pluralistischen &#8220;Internet&#8221; - eine so große Marktmacht besitzen, dass selbst Zeitungsverlage wie kleine Kinder am Rockzipfel ziehen und sich einbilden, sie hätten sich das neue Ding da, dass <a href="http://www.apple.com/">die große Firma</a> ihnen zum spielen gibt, schon immer gewünscht.</p>
<p>Und sie spielen nicht einmal so schlecht damit. Sie gestalten Anwendungen, die tatsächlich anwendbar sind. Die Anwendungen heißen nicht Anwednungen, sondern Apps, weil das irgendwie süßer und kindgerechter klingt. Während beim Webdesign der Zeitungen noch die Steigerung &#8220;mehr schlecht als schlecht&#8221; das Motto war, wurden die Zeitungen vom Apple&#8217;schen Ästhetikfieber angesteckt: plötzlich gestalteten sie Apps, die Übersicht über aktuelles Geschehen vermittelten. Apps, die ohne deplazierte Werbung lesbar und die darüberhinaus noch transportierbar wurden. Zeitung konnte wieder da gelesen werden, wo man Zeitung lesen kann: im Bett, auf dem Klo, im Bus. Nachdem die Apps am Anfang sehr klein waren, wurden sie bald schon größer, mittlerweile sehen sie schon ein bisschen aus wie frühere Printprodukte, wie Zeitschriften ungefähr. Sie werden mittlerweile sogar gelayoutet, aufwändig (!) gemachte Videos werden eingebunden und man überlegt, wie man Inhalte am besten arrangieren könnte. Ich würde dafür glatt ein Abo abschließen und wäre bereit dafür 3 oder 5 oder 10 Euro pro Monat zu bezahlen! Das wäre ein gutes Angebot. Und was möchte ich dafür bekommen? Vielleicht einmal eine gebündelte Überblicksvariante - wissen was wichtig ist für einen bestimmten Zeitraum. Die darf ruhig geschlossen sein. Und daneben: eine offene, sich kontinuierlich aktualisierende Archivseite, die vernetzt und verlinkt werden kann, deren Artikel alle frei zugänglich sind. <strong>Ich würde alleine dafür - für gute Qualität, die Bündelung, die Selektion, die Sortierungsleistung und die Ästhetik Geld bezahlen. Echt!</strong></p>
<p>Wenn das passiert, dann müssen wir auch nicht mehr über so einen Quatsch, wie das <a href="http://leistungsschutzrecht.info/">Leistungsschutzrecht</a> reden.</p>
<p>Bald wird es noch <a href="http://www.gizmowatch.com/entry/lg-shows-19-inch-flexible-e-paper-big-daddy-to-all-e-ink-displays-around/">leichtere, noch flexiblere, noch größere Endgeräte</a> geben. Diese Endgeräte werden vor allem eines sein: billiger. Viel mehr Menschen werden sie besitzen. Ich bin mal gespannt was dann passiert.</p>
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		</item>
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		<title>Die 20 Top-Weihnachtsbäume</title>
		<link>http://www.contemporaryculture.de/2010/12/22/die-20-top-weihnachstbaeum/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 18:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturelle Artefakte]]></category>

		<category><![CDATA[Design]]></category>

		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<category><![CDATA[Weihnachtsbäume]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern gefeiert, dass bald Weihnachten ist. Oder uns selbst. Oder so. Heute ein bisschen schwer und träge und ohne zeitkritische Aufgaben. Zumindest ohne ganz-arg zeitkritische. Ich bin allein in der Wohnung - und selbst die lärmempflindlichen Nachbarn scheinen über die Feiertage ausgeflogen zu sein. Naheliegend, im Internet, im Hangover, herumzustromern. Im Internet, da stieß ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern gefeiert, dass bald Weihnachten ist. Oder uns selbst. Oder so. Heute ein bisschen schwer und träge und ohne zeitkritische Aufgaben. Zumindest ohne ganz-arg zeitkritische. Ich bin allein in der Wohnung - und selbst die lärmempflindlichen Nachbarn scheinen über die Feiertage ausgeflogen zu sein. Naheliegend, im Internet, im Hangover, herumzustromern. Im Internet, da stieß ich auf den Weihnachtsbaum, ein bedenkenswertes <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cultural_icon">kulturelles &#8220;Ikun&#8221;</a>, und diverse kritische Anfragen an ihn und sein Dekor.</p>
<p>Aus der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet">größten Inspirationsmaschine der Welt</a>, habe ich einige anregende Weihnachtstannen und Weihnachtsbäume zusammengetragen, die für&#8217;s nächste Jahr als Vorlage für die eigene Weihnachtsdekoration dienen können - vielleicht wirft ja der ein oder andere auch dieses Jahr die Blautanne mit roten Kugeln schon vor <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St.-Knut-Tag">Knut</a> </em>aus dem Fenster und steigt noch schnell auf eines dieser etwas avantgardistischeren Modelle um. (Sehr interessant scheint auch folgende Seite und die zugehörige Ausstellung der HFG Karlsruhe zu sein: <a href="http://ohtannenbaum.org/">http://ohtannenbaum.org/</a>)</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 310px">
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<dl class="wp-caption alignnone" style="width: 370px;">
<dt class="wp-caption-dt">
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<dl class="wp-caption alignnone" style="width: 385px;">
<dt class="wp-caption-dt">
<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Der Klassiker - nicht energiesparend" src="http://stevennika.files.wordpress.com/2008/01/weihnachtsbaum.jpg" alt="Der Klassiker - nicht energiesparend" width="300" height="382" /><p class="wp-caption-text">(1) Der Klassiker - nicht energiesparend</p></div></p>
<p><img title="Deplatziert - Dekontextualisiert" src="http://farm3.static.flickr.com/2013/2157805464_61b26454ef.jpg?v=0" alt="Deplatziert - Dekontextualisiert" width="375" height="500" /></p>
</dt>
<dd class="wp-caption-dd">(2) Deplatziert - Dekontextualisiert</dd>
</dl>
</div>
<p><img title="quasi 2-D (Relief)" src="http://4.bp.blogspot.com/_tpYVqap-JE4/TP1vi6EQuSI/AAAAAAAAAAU/vL06rOOOnqk/s1600/mld10644_1210_6_light_tree_023_xl.jpg" alt="quasi 2-D (Relief)" width="360" height="450" /></p>
</dt>
<dd class="wp-caption-dd">(3) quasi 2-D (Relief)</dd>
</dl>
</div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 370px"><img class="  " title="Lattenzaun" src="http://1.bp.blogspot.com/_tpYVqap-JE4/TP1vhXO2VcI/AAAAAAAAAAQ/mlaOVlS7OpA/s320/desire-to-inspire-x-mas-tree.jpg" alt="Lattenzaun" width="360" height="450" /><p class="wp-caption-text">(4) Lattenzaun</p></div>
<p><img title="Minimalistisch" src="http://www.annesage.com/.a/6a00e55225716d88330120a740e450970b-pi" alt="Minimalistisch" width="360" height="478" /></p>
</dt>
<dd class="wp-caption-dd">(5) Minimalistisch</dd>
</dl>
</div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 370px"><img title="Pink und plastisch" src="http://media.tumblr.com/tumblr_kutfg5Ty9R1qar05m.jpg" alt="Pink und plastisch" width="360" height="450" /><p class="wp-caption-text">(6) Pink und plastisch</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 475px"><img title="Der streitbare Hauptstadtbaum 2010" src="http://2.bp.blogspot.com/_PmRD1JJV0bU/TOPEBWww3rI/AAAAAAAAHcE/pVChE0k0Y2k/s1600/weihnachtsbaum-18476887-mfbq%252CtemplateId%253DrenderScaled%252Cproperty%253DBild%252Cwidth%253D465.jpg" alt="Der streitbare Hauptstadtbaum 2010" width="465" height="349" /><p class="wp-caption-text">(7) Der streitbare Hauptstadtbaum 2010</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img title="Wall-Art" src="http://walyou.com/wp-content/uploads/2009/12/avant-garde-another-accessory-tree.jpg" alt="Wall-Art" width="400" height="347" /><p class="wp-caption-text">(8) Wall-Art</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 343px"><img title="Glas und Ornamente" src="http://farm4.static.flickr.com/3157/3112828339_2eb0e16534.jpg?v=0" alt="Glas und Ornamente" width="333" height="500" /><p class="wp-caption-text">(9) Glas und Ornamente</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><img title="Krims-Kram-Baum" src="http://www.coolhunting.com/design/assets/images/washburntree.jpg" alt="Krims-Kram-Baum" width="250" height="395" /><p class="wp-caption-text">(10) Krims-Kram-Baum</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><img title="Spielzeugbaum" src="http://www.coolhunting.com/design/assets/images/tomasellitree.jpg" alt="Spielzeugbaum" width="250" height="395" /><p class="wp-caption-text">(11) Spielzeugbaum</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img title="Tafelkreide?" src="http://www.lushlee.com/images/diy/09/12/diy-christmas-tree.jpg" alt="Tafelkreide?" width="470" height="470" /><p class="wp-caption-text">(12) Tafelkreide?</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img title="Recycleter Hopfenbaum" src="http://www.recyclart.org/wp-content/uploads/2009/12/china-christmas-tree1.jpg" alt="Recycleter Hopfenbaum" width="500" height="328" /><p class="wp-caption-text">(13) Recycleter Hopfenbaum</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 428px"><img title="Traditionell anders" src="http://greenlanternpress.files.wordpress.com/2008/12/upside-down-christmas-tree.jpg?w=418&amp;h=418" alt="Traditionell anders" width="418" height="418" /><p class="wp-caption-text">(14) Traditionell anders</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img title="Textilkunst? Taschentücher? Mausespeck?" src="http://fashionbeyondfashion.files.wordpress.com/2010/12/albero-giorno-carna-e-costura.jpg?w=490&amp;h=653" alt="Textilkunst? Taschentücher? Mausespeck?" width="490" height="653" /><p class="wp-caption-text">(15) Textilkunst? Taschentücher? Mausespeck?</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img title="Für Bücherwürmer" src="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/wp-content/happy-christmas-tree-printernet.jpg" alt="Für Bücherwürmer" width="400" height="609" /><p class="wp-caption-text">(16) Für Bücherwürmer</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 370px"><img title="IT-Nerd-Retro-Weihnachten" src="http://christmas.hfg-karlsruhe.de/archiv/projekte/exhibition%202005/ai_anonym.jpg" alt="IT-Nerd-Retro-Weihnachten" width="360" height="480" /><p class="wp-caption-text">(17) IT-Nerd-Retro-Weihnachten</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><img title="Lichtkreis-Schichten" src="http://www.treehugger.com/haifa-israel-recycled-plastic-bottle-christmas-tree.jpg" alt="Lichtkreis-Schichten" width="468" height="296" /><p class="wp-caption-text">(18) Lichtkreis-Schichten</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 459px"><img title="Kein Baum aus Bier, sondern aus Energydrinks" src="http://www.joe-ks.com/archives_dec2007/MountainDewChristmasTreeF.jpg" alt="Kein Baum aus Bier, sondern aus Energydrinks" width="449" height="603" /><p class="wp-caption-text">(19) Kein Baum aus Bier, sondern aus Energydrinks</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img title="Elektrische Würfel" src="http://walyou.com/wp-content/uploads//2010/12/christmas-tree-designs-bizarre-1.jpg" alt="Elektrische Würfel" width="600" height="398" /><p class="wp-caption-text">(20) Elektrische Würfel</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="   " title="Zwar keine Dreiecksform und Nadeln, aber immerhin Schmuck" src="http://www.allthingschristmas.com/pics/christmas-palm1.jpg" alt="" width="500" /><p class="wp-caption-text">(21) Zwar keine Dreiecksform und Nadeln, aber immerhin Schmuck</p></div>
<p><strong>Nachtrag: Schei*e, die Nachbarn sind doch nicht weg.</strong></p>
<p><strong></strong><br />
Bildquellen:<br />
(1) http://stevennika.wordpress.com/<br />
(2) http://www.flickr.com/photos/inazuman/79034717/<br />
(3) http://interiordesign.conanecu.ro/how-will-you-make-your-christmas-tree-special-this-season/<br />
(4) http://interiordesign.conanecu.ro/how-will-you-make-your-christmas-tree-special-this-season/<br />
(5) http://www.annesage.com/blog/2009/12/christmas-tree-style-bare-and-beautiful.html<br />
(6) http://decorati0n.com/designs/decoration/christmas-tree-or-christmas-tree/<br />
(7) http://dolomitengeisteu-dolomitengeist.blogspot.com/2010/11/deutscher-migrantenstadelder.html<br />
(8) http://walyou.com/cool-christmas-trees/<br />
(9) http://www.flickr.com/photos/41086422@N00/3112828339/<br />
(10) http://www.coolhunting.com/design/artware-vinyl-c.php<br />
(11) http://www.coolhunting.com/design/artware-vinyl-c.php<br />
(12) http://www.lushlee.com/2009/12/diy-mini-wooden-tree/<br />
(13) http://poppypetunia.blogspot.com/2009/12/green-toast-to-tree.html<br />
(14) http://greenlanternpress.wordpress.com/2008/12/24/with-open-arms/<br />
(15) http://fashionbeyondfashion.files.wordpress.com/<br />
(16) http://blog.stuttgarter-zeitung.de/bucher/2009/12/24/happy-printernet/<br />
(17) http://ohtannenbaum.org/index.php<br />
(18) http://www.treehugger.com/files/2010/12/israeli-artist-christmas-tree-reycled-plastic-bottles.php<br />
(19) http://decorati0n.com/designs/decoration/christmas-tree-or-christmas-tree/<br />
(20) http://walyou.com/christmas-trees-bizarre/<br />
(21) http://www.allthingschristmas.com/trees/christmas-palm.php</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kindernamen auf die man - bei aller Liebe - lieber verzichten sollte</title>
		<link>http://www.contemporaryculture.de/2010/12/05/kindernamen-auf-die-man-verzichten-sollte/</link>
		<comments>http://www.contemporaryculture.de/2010/12/05/kindernamen-auf-die-man-verzichten-sollte/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 13:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Kindernamen]]></category>

		<category><![CDATA[Kindheitshelden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kindheitshelden-Wochen bei Facebook haben es gezeigt: Comics, Bücher, Hörspiel-Kassetten, Spielzeugfiguren, Filme und Serien haben unser Leben - in welcher Form auch immer - beeinflusst.

Vielleicht sind wir Kapitalisten oder Knauser, weil wir in Dagobert Duck mit seinem Geldspeicher und seiner Sparsamkeit, die selbst bei seinen Neffen und Großneffen nicht aufhörte, ein Rollenvorbild für den Umgang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kindheitshelden-Wochen bei Facebook haben es gezeigt: Comics, Bücher, Hörspiel-Kassetten, Spielzeugfiguren, Filme und Serien haben unser Leben - in welcher Form auch immer - beeinflusst.</p>
<ul>
<li>Vielleicht sind wir Kapitalisten oder Knauser, weil wir in Dagobert Duck mit seinem Geldspeicher und seiner Sparsamkeit, die selbst bei seinen Neffen und Großneffen nicht aufhörte, ein Rollenvorbild für den Umgang mit Geld und Familie hatten.</li>
<li>Vielleicht sind wir Gutmenschen, weil die Freunde von TKKG uns vorgelebt haben, wie es sich gehört zu leben.</li>
<li>Vielleicht sind wir Umweltschützer, weil Captain Planet mit &#8220;Feuer, Wasser, Liebe und grünen Haaren&#8221; regelmäßig den Planeten gerettet hat.</li>
</ul>
<p>In jedem Fall finden wir - zumindest ich - die Geschichten und Figuren noch heute toll, und sei es, weil sie uns/mich an unsere/meine Kindheit, an Sicherheit, Familie und so weiter erinnern und ein Teil von uns/mir sind oder weil wir/ich noch immer so werden wollen/will wie sie. So spare ich derzeit auf alle Bände von Spirou und Fantasio und denke immernoch darüber nach mir alle Kassetten(!) der  Drei Fragezeichen zu kaufen.</p>
<p>Man hat - ich habe - das Bedürfnis seine Kindheit zu erinnern¹. Alles schön und gut, solange sich dieses Erinnern, dieses Konservieren darauf beschränkt, dass man heimlich Michel aus Lönneberga im Fernsehen schaut und auf dem Flohmark alte Actionfiguren kauft. Was man aber - bei aller Liebe - tunlichst vermeiden sollte, ist seine Kinder nach den Helden der eigenen Kindheit zu benennen. Meine Top-10 Kindernamen, die man seinem Kind auf keinen Fall geben sollte²:</p>
<p><strong>TOP-10 Mädchennamen</strong></p>
<ol>
<li><strong>Pipi</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Arielle</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Barby</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Schlumpfine</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Wendy</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Pocahontas</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Buffy</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Cinderella</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Bibi</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Sailor Moon</strong>/Merkus/Mars/Venus usw. [Nachname einsetzen]</li>
</ol>
<p><strong>TOP-10 Jungennamen</strong></p>
<ol>
<li><strong>Hulk</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Rambo</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Alfred-Jodokus</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Tik</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Trik &amp; Trak</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Tsubasa</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Spirou</strong> (&amp; Fantasio) [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Popeye</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Indiana</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Goofy </strong>[Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Darkwing</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Michael-Knight</strong> [Nachname einsetzen]</li>
</ol>
<p>Man sollte seine Kinder übrigens auch nicht nach Gewürzsorten benennen:</p>
<div>
<ol>
<li><strong>Estragon</strong> [Nachname einsetzen]</li>
<li><strong>Oregano</strong> [Nachname einsetzen]</li>
</ol>
</div>
<p>¹ Ja, ich weiß, &#8220;ich erinnere&#8221; geht als Redewendung gar nicht!<br />
² Schon klar, es gibt einige Namen, die gehen schon, die ganzen Astrid Lindgren-Charaktere (Michel, Lotta, Madita, Ronja) sind natürlich absolut passend für jedes hippe Elternpaar. Mila, Xena und so gehen auch.</p>
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		<title>Social Media Camouflage - Ein Tag lang ätzend auf Facebook</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 19:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kulturelle Artefakte]]></category>

		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>

		<category><![CDATA[ätzend]]></category>

		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

		<category><![CDATA[Social Media Camouflage]]></category>

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		<description><![CDATA[Anni, Birger, Linus und ich haben uns im August einem nervenzeherenden Experiment ausgesetzt. Wir haben uns  einen Tag lang möglichst &#8220;socially awkward&#8221; im Facebook benommen. Wir wollten einfach mal ein bisschen irritieren, was uns - wenn man sich das Feedback anschaut - sicherlich an einigen Stellen gelungen ist (irritieren = nerven?). Wieviele Facebook-Freunde uns seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anni, Birger, Linus und ich haben uns im August einem nervenzeherenden Experiment ausgesetzt. Wir haben uns  einen Tag lang möglichst &#8220;socially awkward&#8221; im Facebook benommen. Wir wollten einfach mal ein bisschen irritieren, was uns - wenn man sich das Feedback anschaut - sicherlich an einigen Stellen gelungen ist (irritieren = nerven?). Wieviele Facebook-Freunde uns seit diesem Tag aus ihrem Livestream gelöscht haben, würde mich wirklich mal interessieren. Ich habe die Konversation und die auf Facebook geäußerten Reaktionen darauf einmal zeitlich geordnet (der jüngste Beitrag an oberster Stelle, der erste Beitrag ganz unten) zusammengefasst.</p>
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<dl id="attachment_547" class="wp-caption  aligncenter" style="width: 127px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.contemporaryculture.de/wp-content/uploads/2010/11/smc_img.jpg"><img class="size-medium wp-image-547" title="smc_img" src="http://www.contemporaryculture.de/wp-content/uploads/2010/11/smc_img-117x300.jpg" alt="Social Media Camouflage - facebook awkward" width="117" height="300" /></a></dt>
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</div>
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		<title>Jimmy Wales&#8217; Persönlichkeitsmarketing</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 17:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Jimmy Wales]]></category>

		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.contemporaryculture.de/wp-content/uploads/2010/11/marketing_or_not.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-540" title="marketing_or_not" src="http://www.contemporaryculture.de/wp-content/uploads/2010/11/marketing_or_not.jpg" alt="" width="500" height="800" /></a></p>
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