Nachdem ich ja davon berichtete, dass ich mir die TV Noir-Mai-Sendung angeschaut habe, habt ihr jetzt nochmal die Möglichkeit Euch die wirklich kurzweilige, sehens- und hörenswerte TV Noir-Sendung anzuschauen. I like!
Ganz wie im Großen-Wimmel-Bilder-Spiel-Buch könnt ihr mich ja mal im Publikum suchen und die Minuten in denen ich auftauche in den Kommentare zu diesem Post vermerken.
Ja, ich mag Pop-Balladen. Und ich mag Sara Bareilles. Ihr Album war das erste Musik-Album, das ich mir seit Jahren überhaupt auf CD gekauft habe. Trotzdem höre ich ihre Lieder während der Arbeit auf Youtube. Dabei entdeckte ich folgendes wundervolle, kreative Video. Es scheint derzeit der Trend zu sein Videos als One-Shot zu drehen (vgl. hier oder hier). Ist auf jeden Fall eine ziemlich beeindruckende Technik - gerade in Zeiten, in denen jeder weiß, dass digitale Nachbearbeitung ein Leichtes ist. Wenn das gute Kamera-Handwerk sich dann noch mit einer genialen Idee vermischt kommt folgendes dabei heraus: Ein kosmisch, schwereloses Video zu einem schnulzig-schönen Lied - Gravity von Sara Bareilles!
Die ultimative Hit-Parade der personalisierten online-Werbungs-Ergebnisse. Echt user-generated! Man beachte die politisch nicht ganz korrekte Dramaturgie der personalisierten Online-Werbung:
habe gerade beim Pausieren vom Pausieren auf der Startseite der ZDF-Mediathek (”Empfehlungen der Redaktion”) drei audiovisuelle Leckerbissen gefunden:
Being W. (Satirischer Dokumentarfilm eines französischen Filmemachers über die Polit-Karriere George Ws)
Ein Mann, ein Fjord (Der Film zum Buch von Hape Kerkeling. Laut irgendeiner Kritik, die ich in den letzten Tagen gehört habe, soll der Film zwar einige nicht ganz lustige Stellen haben, im Großen und Ganzen aber lustig sein.)
Elektrischer Reporter - Digitaler Aktivismus
PS: Muss bald mal wieder über Mediatheken, Granularität und die Idle-Time während der Arbeit schreiben.
Im Kino gewesen. Die Buddenbrooks, die Verfilmung Thomas Manns nobelbepriesenen Romans über den Verfall einer (lübecker) Kaufmannsfamilie. Ein ganz netter Film, der leider total verkitscht und oberflächlich in einer wenig innovativen Machart daherkommt. Glänzende Goldschrift und überstrahltes Kerzenfunkeln, Überbetonung von Kostümen und Pomp. Zwanghafte Präsentation Lübecks historisch-architektonischer Baudenkmal-Fragmente, stets bemüht durch geschickte Bildmontage und Kameraperspektive die jüngeren Stadtelemente zu verbergen (Lübecks Kirchtürme im Nebel; viele Giebelfotos der alten Patrizierhäuser). Leider blieb der Film weitestgehend dabei Bilder (wenn auch nicht gerade die handwerklich umwerfendst inszenierten) zu präsentieren. Die nebenbei erzählte Geschichte war interessant, allerdings nicht sonderlich tiefgehend. Die innere Zerissenheit der Charaktere in einer Zeit politischen und gesellschaftlichen Wandels hätte durchaus mehr hergegeben, verlor aber hinter der Oppulenten-Fassade einiges an Bedeutung.