Opinion is Fact,

das wusste schon PR-Experte, Maus Knüller-Neuhof*, Fachmann für interne Brandmarken und Inhaber einer weltberühmten PR-Agentur.

Anonyme Studenten der Universität Erfurt haben sich dieses Leitsatzes nun bedient und erhoffen sich eine autosuggestive Wirkung für ihre Hochschule. Ganz im Sinne des Gründervaters der Universität, Peter Glotz, halten sie ihre Uni für das Harvard an der Gera. Die Graßwurzel-Kampagne soll die Identifikation mit der Universität verdeutlichen, betont ein beteiligter Student (23):

Ich möchte betonen, dass die Graßwurzel-Kampagne die Identifikation mit der Universität verdeutlichen soll.

Man munkelt, dass Anfragen bezüglich einer T-Shirt-Bestellung u. a. vom Autoren dieses Weblogs entgegengenommen werden. Der Preis könnte 20 € betragen.

*Name vom Autoren geändert.

Posted in Allgemein at August 1st, 2009. 1 Comment.

Bin mir noch uneins, wie ich das finde.

Posted in Allgemein at Juli 11th, 2009. No Comments.

Zum Glück habe ich mir in den fetten Zeiten genug Entertainment-Shit gebookmarkt, sodass ich nun dem nahenden Sommerloch begegnen kann. Heute: Lothar Matthäus gibt Interviews auf Englisch. Ein Kleinod der Medienberichterstattung!

  • Especially the Infrastruktur
  • We must to walk hard - everyone must to walk hard
  • I like to see combination football

  • Tactically, Technically

  • We played with ten players plus X
  • Schechter get tired
  • You have no rules hier?

  • I miss a bit the professional
  • Israel has a good Schons when they play with self-confidence

Es gibt noch einige weitere Videos - großartigst!

Posted in Allgemein at Juni 29th, 2009. 6 Comments.

http://www.offene-gaerten-thueringen.de/

Posted in Allgemein at Juni 13th, 2009. No Comments.

Freitag, 5. Juni 2009. Es waren symbolträchtige Momente. Es waren Momente, die Hoffnung machten. Hoffnung auf mehr: Mehr Unabhängigkeit und mehr Freiheit. Eine Chronologie der Ereignisse:

12:03 h: Der Drucker spuckt die letzten Blätter der Abschluss-Reflexion unserer Bachlor-Arbeit aus.

12:20 h: Juliane gibt mit 20 Minuten Verspätung meinen Reflexionsbericht im Sekretariat unseres Seminars ab.

12:36 h: Ich komme am Campus der Universität Erfurt an, leiste eine Unterschrift und begebe mich - ungeduscht und unfrisiert - unter die feiernden quasi-Absolventen. Endlich frei! Ein Jahr 7er-Gruppenarbeit hat ihr erschöpftes Ende gefunden.

Ab ca. 13:00 h: Mehrere Hubschrauber fliegen über den Erfurter Campus. Man hatte bereits gemunkelt, dass Barack Obama bei seiner Ostdeutschland-Tour auf dem Erfurter Flughafen landen sollte.

Noch etwas später: Wir laufen aus der Mensa. Über das Lehrgebäude unserer Fakultät fliegt ein Flugzeug mit blauer Schnauze. Die AirForce 1 auf dem Weg nach Erfurt Bindersleben!

Danach: Noch mehrmals überfliegen Hubschrauber in verschiedenen Formationen die Campus-Wiese. Einige schwarze Raben folgen. Wir vermuten, dass der Secret Service sich da was hat einfallen lassen. “Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein, es ist Angeberman! O-ba-ma!” Wir jubeln Hubschraubern und Vögeln zu. Denke Barack hat uns gesehen. Wir haben ihn zumindest gespürt. Diesen Spirit, diesen wind of change Geist des Wandels, den Geist der Freiheit und Unabhängigkeit.

Coincidence or not?

PS: Hat jemand noch Fotos von den Hubrschraubern, Vögeln und der AirForce?

Related Links:

  • Obama beim Thüringen Journal
    Besonders gut gefällt mir das Statement des Flughafen-Pressesprechers. So muss man wissen, dass i. d. R. nur 2 Flugzeuge am Tag in Erfurt landen. Eigentlich ist der Flughafen also jeden Tag “gefreezt”. Außerdem habe ich mich gefragt, ob Barack Menschen oder Kameras zugewunken hat - so richtig voll schien es da ja nicht gewesen zu sein.
  • Diverse YouTube-Videos gibts u. a. hier, hier und hier.


Fotos von: http://www.youtube.com/user/MM2410, Google Maps, http://www.flickr.com/photos/atencion/

Posted in Allgemein at Juni 7th, 2009. 1 Comment.

Habe mir eine Mango gekauft. Keine Ahnung wie man die isst. Bei Google “wie esse” eingetippt und folgendes passiert:

Posted in Allgemein at Mai 12th, 2009. 4 Comments.

Hier der Link zur Petition gegen Internetzensur. Dauert ein paar Sekunden - aber einmal angemeldet kann man an jeder Petition teilnehmen!

  • Mehr Infos zur Petition hier
  • Video zum Sinn von Netzsperren hier
  • Missbrauchsopfer gegen Netzsperren hier
  • Zapp-Beitrag über Zensursulas Geltungsbedürfnis hier
Posted in Allgemein at Mai 10th, 2009. 2 Comments.

Posted in Allgemein at Mai 7th, 2009. 4 Comments.


Sie machen den Unterschied: Die christlichen Brüder und Brüderinnen der Wüstenstrom-Gemeinschaft, der OJC und verschiedener anderer homophober, auf dem Fundament des christlichen Glaubens stehenden Gruppierungen. Ganz im christlichen Sinne begegnen sie ihrem schwulen oder lesbischen Nächsten nicht nur in anerkennender gleichgültiger Nächstenliebe (wie es große Teile der Gesellschaft bestrebt sind zu tun), sondern wollen ihnen helfen. Im Sinne des barmherzigen Samariters schenken sie den verwundeten Seelen der “kranken Menschen” zwar scheinbar Aufmerksamkeit, ignorieren aber höchst selektiv Befunde aus Biologie, Psychologie und transformieren theologische Uneindeutigkeiten in unumstößliche Wahrheiten.

Die theologische Freiheit und Leichtigkeit mit der sie biblische Aussagen dechiffrieren, zeugt - meiner Meinung nach - von einem wenig christus-zentrierten und somit wenig menschenbezogenen Glauben. Zwar prangt der Slogan Christi “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben” als Leitmotiv auf ihren Plakaten und Flyern, das Verständnis differiert jedoch von dem Gemeinten (zumindest wie ich es verstehe). Meint die Weg-Wahrheit-Leben-Aussage nicht die Befreiung durch Christus, durch die ewig gültige Vergebung von Schuld (des von Natur aus Perfekten-und-Unperfekten und des perfekt-und-unperfekt handelnden Menschen)? Fordert sie darüber hinaus nicht zur Nachfolge des “way of life” - des Lebensstils Jesu - auf? Wenn dem so wäre, so schlösse sich die Frage an, wie Jesus seinem Nächsten begegnete. Was waren die Normen, die seine Interaktion mit dem Gegenüber leiteten? Eine regelgläubige Strenge oder die verstehende Zuwendung zum Menschen in seiner multiplen und großartig-einzigartigen Fehlerhaftikgeit?

Ich glaube, dass Jesus verändern wollte - die Frage ist nur wie! Ich glaube, dass Nächstenliebe nicht bedeuten kann den Menschen von außen in eine Richtung perfektionieren zu wollen, was in seiner finalen Konsequenz normieren, gleichmachen bedeutet. Vielmehr geht es darum den Leitgedanken der Nächstenliebe, der sich in Annahme und Anerkennung des Nächsten niederschlägt zu verbreiten. Durch Glaube und Hoffnung getragene Nächstenliebe ist die Norm, die Jesu “way of life” kennzeichnet. Jesu Begegnungen mit Menschen waren dadurch geprägt, dass er dem Menschen Freiheiten ließ und kein fix normiertes Außenbild des perfekten Menschen verlangte (auch nicht in Bezug auf die richtige/falsche sexuelle Orientierung), sondern lediglich die Erwartung an den Menschen herantrug, dass er Gott liebte, was sich u. a. in der liebevollen Begegnung mit dem Nächsten und sich selbst verkörpert. Nur wenn man das Gegenüber annimmt, kann sich das Gegenüber annehmen.

Einige Ausnahmen in der Begegnung Jesu mit Menschen gab es jedoch. So zeigte Jesus relativ wenig Versätndnis für diejenigen, die Glauben falsch verstanden. Das waren diejenigen, die versuchten das Gegenüber zu normieren, ihm Regeln vorzugeben ohne zu berücksichtigen wie es dem ihm damit geht. Das waren diejenigen, die von einem vorgegebenen umfassenden Menschenbild ausgingen und dieses verbreiteten - wahrscheinlich aus eigener Angst, Unsicherheit und fehlender Selbstannahme und Freiheit heraus! Der Super-Christ, der richtige Christ, der Einheits-Christ widerspricht jedoch, meinem Verständnis nach, der Liebe Gottes für die Welt und die Vielfältigkeit der geschaffenen Lebewesen.

Was heißt das nun?

  • Christ zu sein kann nicht per se bedeuten den Unterschied in Sexualfragen (in Abgrenzung zu breiten Teilen der Gesellschaft, aus Angst und Selbsterhaltungstrieb) zu machen!
  • Sexualethik ist ein wichtiges Thema, allerdings sollte es sich eher auf Fragen der Nächstenliebe, der sexuellen Gewalt und der sexuellen Verantwortung* konzentrieren, als auf die Frage, ob man Sex vor der Ehe haben darf oder einen gleichgeschlechtlichen Sexualpartner.
  • Wenn Christen den Unterschied ausmachen wollen, dann sollten sie sich  a) den Schwulen und Lesben in anerkennender Nächstenliebe annehmen und zur gesellschaftlichen Integration beitragen und sich b) nicht durch relativ bequeme Scheinkämpfe auf dem Feld der Seuxalethik von den wahren Aufgaben ablenken (Armut, Perspektivlosigkeit, Hunger, Krieg, Angst, Sorgen).
  • Für mich als Christen stellt sich die Frage, die sich genauso für jede Kirche, jeden christlichen Verband, jede christliche Gemeinschaft stellt: Was tun? Wie weit geht die Idee des “Verbundenseins in Christus” und wo muss ich mich von sexuell-christlich-fundamentalistischen Gruppierungen abgrenzen und Stellung beziehen? Wo ist es meine Aufgabe ihnen missionarisch zu begegnen? Wo ist es meine Aufgabe den Unterschied zu machen und in den Diskurs der christlichen Szene mit einzusteigen und eine Gegenmeinung zum fundamentalistischen, homophoben Mainstream anzubieten?

Foto von: http://www.flickr.com/photos/evill1/

Posted in Allgemein at April 18th, 2009. No Comments.


Warum ist das die erste Assoziation, die mir bei diesem Video kommt?

Posted in Allgemein, Kulturelle Artefakte at April 9th, 2009. 1 Comment.